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Pentax punktet mit Outdoorqualitäten auf der Bird Munich

K20nassWährend sich im strömenden Regen am Samstag auf der Bird Munich alle Hersteller in ihr Zelt verkrochen, zeigte Pentax mutig die Outdoorfähigkeit ihrer Produkte.  So konnte der Interessierte eine K 20 an einem Spektiv PF-80ED bewundern und gleichzeitig auch testen. Bei einer Brennweite von ca. 1000 mm (digital 1500) gehört selbstverständlich ein Stativ zur Ausrüstung. Dabei sollte der ambitionierte Fotograf auf die Standfestigkeit achten. Da bei der Adaptierung mit dem DSLR-Adapter (erhältlich für Canon-/Nikon-/ und Pentaxanschluss) der DSLR mit dem Spektiv der Autofokus BM_1verloren geht, bieten sich 3 Möglichkeiten an, dass Bild scharf zu stellen, nämlich per Sucher, mit einer Schnittbildscheibe oder aber mit Live View. Live View bietet sich zum Scharfstellen an. Mein Fotofreund Helmut und ich konnten sich davon überzeugen. Es gelangen schöne und detailscharfe Bilder, die man eigentlich nur mit einer solchen Kombination erzielen kann. Für ambitionierte Naturbeobachter und Fotografen nur zu empfehlen.

Geschrieben von Reimund Schuster am 19. Juli 2009 | Abgelegt unter Allgemein, Sport Optics | Keine Kommentare

Was man über Spektive wissen sollte

Spotting_Scope_PF-80ED_A_grossEin Spektiv ist Fernrohr mit starker Vergrößerung. Anwendungsgebiete sind das Beobachten auf große Entfernungen bzw. das Betrachten von Details auf mittlere Entfernungen. Sportbegeisterte Fernsehzuschauer kennen Spektive von  der Scheibenbeobachtung beim Biathlon/Sportschützen. Ein weiteres Einsatzgebiet ist  die Jagd und Naturbeobachtungen. Spektive sind monokulare Fernrohre mit Vergrößerungen zwischen etwa 20 und 80, je nach Okulareinsatz. Spektive kommen immer dann zum Einsatz, wenn es gilt, größere Entfernungen zu überblicken oder auf großen freien Flächen Naturbebeobachtungen anzustellen. Das Spektiv eignet sich hervorragend dazu, um langsam bewegliche Objekte zu beobachten. Wegen der hohen Vergrößerung ist das Sehfeld recht klein.

Ein Spektiv bietet aber die Möglichkeit, Details wahrzunehmen, die einem mit einem Fernglas glatt entgehen würden. Optiken mit vergüteten, beschichteten Linsen ermöglichen, Bestimmungsprobleme zu lösen, die früher unlösbar blieben. Das Schöne am Beobachten mit einem Spektiv ist weiterhin, dass Tiere nicht gestört werden, weil ein großer Abstand eingehalten werden kann.

Die Zahlen bei einem Spektiv beziehen sich auf die Austrittsöffnung. Bei einem Pentax PF 80 ED bedeutet die 80 einen Durchmesser (wichtige Angabe auch in Bezug auf  die Lichtstärke) von 80mm. Eine weitere  wichtige Angabe ist die Vergrößerung, sie ist abhängig vom Okular.  Okulare unterscheiden sich von der Vergrößerung, es gibt sie mit festen und variablen Vergrößerungen. Bei einem Okular mit 40 facher Vergrößerung würde man mit dem Spektiv ein Tier in 40 Metern so groß sehen, als wäre es 1  Meter entfernt.

Wichtig beim Kauf eines Spektives ist die Lichtstärke, hier bedeutet je größer die Zahl, desto lichtstärker das Spektiv. Bei wechselnden Lichtverhältnissen empfehle ich ein Spektiv mit mindestens 80 mm Durchmesser. Ebenfalls abhängig sind die eingesetzten Glasarten und die Vergütungen  für die Lichtstärke. Wer Spitzenklasse benötigt, sollte High-End-Geräte wie z.B. das Pentax PF-100 ED bevorzugen.

Wichtiges Zubehör für ein Spektiv ist auch das passende Stativ. Hier bietet der Markt Stative für alle Gelegenheiten an.

 

 

Geschrieben von Reimund Schuster am 30. Juni 2009 | Abgelegt unter Sport Optics | Keine Kommentare